Hugenottenplatz 
Bereits im Plan von Johann Moritz Richter von 1686 als "Place devant le Temple et la Douane" als kleiner Platz im barocken Statdtensemble eingezeichnet. Hieß von 1695 bis 1812 französischer Markt, von 1745 bis 1887 auch Holzmarkt und wurde 1887 zu Ehren des bayerischen Prinzregenten in Luitpoldplatz umbenannt.
Die Hugenottenkirche war die erste Kirche, die ausserhalb Frankreichs von den Hugenotten errichtet wurde (1686 bis 1693). Die Hugenotten nannten sie "le Temple".
Der westliche Teil des Hugenottenplatzes beherbergt heute einen Teil des zentralen Busbahnnofs. Der östliche Teil ist schon in die Fußgängerzone integriert und zeichnet sich durch starke Außenbestuhlung des einst leeren Platzes aus. Den "Hugo", wie der Platz von Einheimischen genannt wird, umgeben zahlreiche Einzelhandelsgeschäfte. Bei einer Shoppintour ist auch ein Abstecher in die Universitätsstraße und die Untere Karlstraße unbedingt empfehlenswert.
Neben dem Kugelbrunnen weist eine Pinnadel, eines der Denkmal Objekte der Künstlerin Isolde Kunath, auf das durch die Nationalsozialisten zerstörte Denkmal des Erlanger Professors Dr. Jakob Herz hin. Dr. Jakob Herz war ein wohltätiger Arzt. Er war bei der Bevölkerung sehr beliebt. Ihm wurde als ersten jüdischen Professor einer bayerischen Universität ein Denkmal gesetzt.
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